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IT@RAVO in Rüthnick
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über Rüthnick
1422 wird Rüthnick erstmals urkundlich als "Ruthnicke" im Zusammenhang mit mecklenburgischen Überfällen erwähnt Der im Ursprung altslavische Name geht auf die Bezeichnung "Ruda" für Raseneisenstein zurück und verweist auf das Vorkommen des Materials.
Von 1422 bis 1541 untersteht Rüthnick dem Nonnenkloster Lindow, danach bis 1656 den Ämtern Lindow uns Alt Ruppin. Ab 1656 geht es wieder an das Amt Lindow zurück.
1525 wird ein für die Wälder bestellter Heidereiter im Landbuch erwähnt.
1540 sind neben einem Schulzen und einem Krüger 17 Bauern und zehn Kossäten in Rüthnick ansässig, außerdem ein Schmied, und Hirte und ein Schäfer.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg sind von den 28 Hofstellen 13 verwüstet. Noch 1687 sind es elf.
1716 sind wieder 18 Bauern und neun Kossäten in Rüthnick ansässig.
Seit 1800 ist Rüthnick Sitz der königlichen Oberförsterei, die 1907 nach Kremmen verlegt wurde.
1803 brennt der Vorgängerbau der Rüthnicker Dorfkirche - ein mittelalterliche Feldsteinsaal - bei einem Ortsbrand nieder. Nach der Revision durch das Oberbaudepartment wird die Kirche 1804 bis 1806 neu gebaut.
1505 hat Rüthnick 42 Feuerstellen und 340 Einwohner.
Im laufe des 19. Jahrhunderts entwickelt Rüthnick wirtschaftlichen Wohlstand. Die Einwohnerzahl steigt im Jahr 1895 auf 463 an.
1865 sind im Ort sechs Schiffer ansässig, die Torf transportieren. 1891 gibt es eine Chausseegeld-Einnahmequelle.
Um 1900 entsteht südlich des Ortes eine große Obstbaumplantage. Der Friedhof wird Anfang des 20. Jahrhunderts hierhin verlegt.
1946 werden im Zuge der Bodenreform über 200 Hektar Land an 33 Siedler aufgeteilt.
1954 wird eine erste LPG Typ III "Hoffnung" mit elf Mitgliedern gegründet.
1960 hat die LPG 61 Mitglieder. Daneben existiert eine LPG Typ I "Sandeck" mit 25 Mitgliedern.
1981/82 wird die Kirche wieder hergestellt und umgebaut.
Seit 1992 gehört Rüthnick zum Amt Lindow.
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